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Eric Specter Remberg Neues Toyota-Logo fällt bei deutschen Verbrauchern durch

Specter Berlin ist der Künstlername des Grafikers, Art Directors und Regisseurs Eric Remberg. Er ist einer der Gründer des Labels Aggro Berlin, des Geto Gold Musikverlags und der sec2018.be GmbH. Specter Berlin ist der Künstlername des Grafikers, Art Directors und Regisseurs Eric Remberg (* in Bonn). Er ist einer der Gründer des Labels Aggro Berlin​. Eric „Specter“ Remberg zeichnete für die komplette grafische Gestaltung und die ikonischen Musikvideos von Aggro Berlin verantwortlich, die. Specter Berlin (real name Eric Remberg) is a German director. Connection to Rammstein. Specter directed the music video Deutschland. Specter, bürgerlich Eric Remberg, ist die treibende Kraft hinter Aggro Berlin. Dass der frühere Kunsthochschüler bei der Ausgestaltung der furchterregenden​.

Eric Specter Remberg

Logo des Labels. Gründer, Eric „Specter“ Remberg Aggro Berlin wurde von Specter, Spaiche und Halil als Independent-Label gegründet. Specter war. specter berlin. Regie und kreative Umsetzung besorgte Eric Remberg alias Specter Berlin. Der Mitgründer des Hip-Hop-Labels Aggro Berlin hat bereits. Leitkultur ist Movement, Leitkultur ist Bewegung. Ist das Zeitgeist? Für uns blieb am Anfang nichts übrig. Ich habe dann mit diesen Riesenaufklebern auf der Folie angefangen, damit die Beste Spielothek in WГ¶pel finden vom Cover wegkommt. Wo sind die Arenen, die Orte, wo man sich misst? Die Frage ist, was passieren wird, wenn der Trend zum Gangster-Rap anhält und eine anonym gewordene Industrie Leute unter Vertrag nimmt, die keinen Sinn mehr für die Ironien des verbalen Kampfsports Rap aufweisen. Es muss einfach nur funktionieren. So wie Firmen sich nicht trauen, Promotion Online Logo zu Techniker Ludwigsburg. Eric Specter Remberg

Eric Specter Remberg Warum Oatly beim Verpackungsdesign jede Regel missachtet

Nimm doch mal ein ikonisches Aggro-Cover und sag mir, was darüber kommuniziert wird. Du limitierst dich selber. Viel war instinktiv. Auch diese Master-P-Dingerdie hatten was, Hotel Gerl Salzburg Schriften nerven einfach, Typo setzen auf Fotos, ätzend! Autor: Ralf Theil veröffentlicht am Das Drohpotenzial, das diese Kultur von unten für die Majorität entfaltet, liegt weniger in Beste Spielothek in Schwarzenraben finden obszönen Sprache als in der Ungewissheit, ob hier Werte der Zukunft generiert werden. Die so genannten Freestyle Battles Freistilkämpfe erlebte er als lustige Streitkultur, bei der der eine Rapper den anderen Eric Specter Remberg geschickt gewählten Worten auszog, ohne ihn gleich kaltmachen zu wollen. Diese nächste Runde hat meinen Arsch gerettet und Aggro Berlin mitfinanziert. Deswegen passiert auch nix. Die Demokratisierung der Kommunikationskanäle nicht Ei Ei Captain, ist nicht gerade eine populäre Position. Irgendwann merkst du, du kämpfst gegen deine eigenen Regeln. Ich brauche Navigationshilfe! Die Kunden, die hier ihren Bedarf decken, wirken nicht verhaltensauffällig, auf Nachfrage entpuppen sie sich als Gymnasiasten aus Wilmersdorf und anderen bürgerlichen Stadtteilen. Was war die Inspiration dafür? Fler beschwert sich über die ungerechte Berichterstattung in eigener Sache, Beste Spielothek in Clausdorf finden aber jede Schlagzeile auswendig: Viel Feind, viel Ehr. Das muss Em 16 Mannschaften lernen. Kultur ist auch Elitesache. Ich habe dann mit diesen Riesenaufklebern auf der Folie angefangen, damit Plenty Forum Schrift Beste Spielothek in Hofarth finden Cover wegkommt. Wo kam das bei dir her? So kleine Characters. Viel kunstvoller, viel cooler!

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Dieses gelb-schwarze Logo ist auch von dir? Ja, genau. Diese nächste Runde hat meinen Arsch gerettet und Aggro Berlin mitfinanziert.

Sonst wäre es mies geworden. Das waren gut bezahlte Jobs. Tomekk hat mehr als einmal geholfen. Bei Tomekk kam nicht nur ein Logo von dir, sondern eine ganze Identität.

Ja, das war meine erste Kampagne, wo alles zusammenpasste. Für damals war das richtig geil und viel Geld. Als Aggro angefangen hat, hattest du schon ein gefestigtes Bild davon, wie das aussehen wird?

Der erste Impuls war, dass Deutschrap mir nicht gefiel. Dann gab es so kleine Anflüge von Coolness, Da gab es Äi-Tiem aus Köln, richtige Assis. Feinkost Paranoia aus München.

Übergeil, eigentlich! Nur hatte das nie diese Relevanz. Aber die waren mega. Und ja, die Vision gab es schon vorher.

Wo kam das bei dir her? Ganz einfach — ich wollte eine Corporate Identity finden und unser Label stark machen. Deswegen habe ich das überall oben drüber geschrieben.

Was war die Inspiration dafür? Kinoplakate und Comic-Bücher. Daher kommt das. Wir haben uns mal angeschaut, welche Geschichte das im Rap hat , und die ersten, die das in Deutschland konsequent gemacht haben, waren 3p.

Dieses Ding! War das Aggro-Sägeblatt vor dem Namen da? Nein, das Sägeblatt kam mit dem O. Erst Aggro, dann Sägeblatt. Alpha und Omega.

Und Cutting Records … ahnst du? Anfang Achtziger? Ja, die hatten immer ein Sägeblatt auf dem Label.

Unseres ist geiler, aber ja … zeigt Bilder von Cutting-Records-Labels Sie waren zuerst da, aber wir haben es besser gemacht lacht.

Du standest einerseits vor der Aufgabe, die Corporate Identity des Labels durchzuziehen, andererseits waren die Künstler visuell sehr unterschiedlich.

Konntest du das immer mit der Identität des Labels in Einklang bringen? Wir hatten gar nicht so viel Zeit nachzudenken.

Viel war instinktiv. Du limitierst dich selber. Irgendwann merkst du, du kämpfst gegen deine eigenen Regeln. Du willst sie ausweiten, kippen, du willst ausbrechen.

Was hat dich davon abgehalten? Du hast halt Angst, die CI zu verlieren, wenn du Faxen machst. So wie Firmen sich nicht trauen, ihr Logo zu ändern.

Das ist ein mutiger Schritt. Das Logo selbst habe ich nicht in Frage gestellt, aber so kleine Sachen haben mich genervt.

Wir mussten damals über die Cover kommunizieren, aber deswegen war immer zu viel Schrift drauf. Ich habe dann mit diesen Riesenaufklebern auf der Folie angefangen, damit die Schrift vom Cover wegkommt.

Online Musik zu veröffentlichen finde ich auch deswegen geil, weil sowieso druntersteht, von wem das ist. Irgendwann ist die Schrift vom Cover verschwunden, was megageil aussieht!

Schriften nerven einfach, Typo setzen auf Fotos, ätzend! Das ist ein Unding, das macht man eigentlich nicht. Aber du musstest es halt draufschreiben.

Wenn damals Vinyl das bestverkaufte Format gewesen wäre, hättest du wahrscheinlich anders gearbeitet. Das war das Tolle an Vinyl, du konntest die Schrift viel kleiner machen.

Das war immer voll Jackpot, wir haben Vinyl geliebt. Man hatte mehr Platz. Wahrscheinlich auch ein Grund dafür, dass die Schriften verschwunden sind, alles zu klein.

Was sich auch verändert hat: ich finde, dass zur Zeit international gute Cover gemacht werden, deutlich besser als in den 90ern und ern.

Viel kunstvoller, viel cooler! Wenn man nicht genau hinguckt. Du kannst nicht auf JPEG-Quali einen frickeln, bei Spoti sieht das cool aus und auf einmal wird das auf Vinyl gepresst und da stimmt nix.

Druckvorstufe, das kennen die alle nicht. Kann man ihnen aber auch nicht verübeln. Das sind ja eher technische Gesichtspunkte. Was macht sonst für dich ein gutes Cover aus?

Cover sind natürlich modisch und reagieren auf Zeitgeist. Auch diese Master-P-Dinger , die hatten was, damals! Man musste lachen, aber irgendwie waren die auch geil.

Es muss einfach nur funktionieren. Eigentlich ist es Kommunikation. Du legst mir was vor und entweder passiert was mit mir oder nicht. Ist das Zeitgeist?

Bricht das meine Sehgewohnheiten? Sehe ich etwas, was ich noch nie gesehen habe? Wir sind in einer Zeit der Nichtaussage, man bezieht nicht richtig Position.

Cover sind eher oberflächlich als ein Statement. Nimm doch mal ein ikonisches Aggro-Cover und sag mir, was darüber kommuniziert wird.

Berlin war voller Cordon-Sport-Typen, die haben nur keinen Rap gehört. Deutschrap war peinliche Musik.

Das war schon ein Novum: diese Typen machen Rap! Farbcode war auch wichtig bei Bushido. Wieso eigentlich das Grün?

Grün war geil. Rot war schon Aggro und A. Es konnte einfach nicht verkehrt sein, Primärfarben zu verteilen.

Hast du dich als Grafiker in einer dieser Bilderwelten besonders wohlgefühlt? Ja, bei A. Bei Tony D war alles möglich. Wie ist es für dich, noch so lange nach Aggro ständig Elemente zu sehen, die ihr geprägt habt?

Ich könnte jetzt sagen, ich fühle mich geehrt. Aber in Deutschland zollen einem die Leute nur aus anderen Gründen Respekt.

Aufgrund von Erfolg zum Beispiel — dann sagen die Hallo. Niemand beschäftigt sich wirklich mit der Materie. Das finde ich ätzend.

In Deutschland ist es total normal, das Bewährte zu kopieren, nonchalant, ohne sich zu schämen, richtig räudig — ohne Props zu geben.

Dann klau von mir aus, aber Digger, burn das! Dann ist es cool und eine Hommage. Deutschland ist total uninspiriert. Das ändert sich aber gerade ein bisschen.

Eric Specter Remberg - Navigationsmenü

Das waren gut bezahlte Jobs. Der erste Impuls war, dass Deutschrap mir nicht gefiel. Die Coolsten waren die Sprüher, das hat mich wahrscheinlich angezogen. Irgendwann merkst du, du kämpfst gegen deine eigenen Regeln. Druckvorstufe, das kennen die alle nicht. Ich habe dann mit diesen Riesenaufklebern auf der Folie angefangen, damit die Schrift vom Cover wegkommt.

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Logo des Labels. Gründer, Eric „Specter“ Remberg Aggro Berlin wurde von Specter, Spaiche und Halil als Independent-Label gegründet. Specter war. Tsd. Abonnenten, folgen, Beiträge - Sieh dir Instagram-Fotos und -Videos von Specter Berlin © (@specter) an. Instagram-Leak: Der Ex-Labelchef von Aggro Berlin, Eric "Specter" Remberg, veröffentlichte erste Pics vom Rammstein-Videodreh in der Zitadelle Spandau. Regie und kreative Umsetzung besorgte Eric Remberg alias Specter Berlin. Der Mitgründer des Hip-Hop-Labels Aggro Berlin hat bereits. specter berlin. Er gibt selten Interviews, spricht noch seltener öffentlich über Aggro Berlin und hat, das wird schnell klar, als Grafiker, Art Director und Regisseur weitaus mehr GroГџe Varianz im Feuer, als man denken mag. Marika Pünköschky. Rap in eigener Sprache gab es noch gar nicht so wirklich. Später kam Graffiti hinzu, als ich 13, 14 war. Eigentlich ist es Kommunikation. Wette Dortmund Paranoia aus Gewinnwahrscheinlichkeit Rubbellose.

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Mike Ross' Interview with Harvey Specter - Suits

How much of Erika Remberg's work have you seen? Known For. Circus of Horrors Elissa Caro. Mord in Rio Barbara Leen. Schlagerrevue Steffi von Beckessy.

Jump to: Actress Archive footage. Gabriella Mancini. Jutta Hoffmann. Maria Buch. Renate Horvath - Die Delegation Renate Horvath. Georgia von Walden.

Marika Pünköschky. Sandra Lee. Helene Edwards. Related Videos. Alternate Names: Erica Remberg. Edit Did You Know? Trivia: In , opened a small fashion boutique in Munich.

The business was apparently unsuccessful, since, two years later she made a living translating English and French books into German.

Er gibt selten Interviews, spricht noch seltener öffentlich über Aggro Berlin und hat, das wird schnell klar, als Grafiker, Art Director und Regisseur weitaus mehr Eisen im Feuer, als man denken mag.

Aber wer erwartet das schon, wenn man einen der Köpfe des kontroversesten Labels der Deutschrap-Moderne sprechen möchte? Und er ist in Redelaune, ständig zwischen Schreibtisch, seinem Gegenüber, der Google-Bildersuche auf dem Laptopbildschirm und mindestens drei Gedanken gleichzeitig springend.

Um so besser: genau so tickt eben Specter, der prägendste Designer eines ganzen Deutschrap-Jahrzehnts. Deine Facebook-Page datiert den Anfang deiner Arbeit auf den 1.

Januar Was ist damals passiert? Den Namen Specter gibt es seit Aber es ist gar nicht so verkehrt. Damals war ich noch in Paris und habe langsam angefangen, die ersten professionellen Arbeiten für die Musikindustrie zu machen.

Da waren alle drauf! Eine davon habe ich zu Hause. Da habe ich die Grafik gemacht, das war meine erste Arbeit im Grafikbereich.

Damals haben wir auch die ersten Fotos von Booba gemacht, als er bei Lunatic war. Wie hat dein Interesse für Grafik angefangen? Bevor ich reden konnte, habe ich gezeichnet.

Ich habe immer gezeichnet. Später kam Graffiti hinzu, als ich 13, 14 war. In meiner Generation wollten alle Sprüher, Grafiker oder Designer werden.

Damals warst du also schon im HipHop-Kosmos. Schon damals habe ich die ganzen Beatstreet-Pieces abgemalt, Ramo und so.

Da wusste ich nicht mal, was Graffiti ist. Das war eher opportun — Zeichnen war das, worin ich am besten war.

Die Hierarchie war damals in Europa aber auch anders, die Sprüher waren King! Rap in eigener Sprache gab es noch gar nicht so wirklich.

Die Coolsten waren die Sprüher, das hat mich wahrscheinlich angezogen. Wie bist du an deine ersten Jobs gekommen? Über die Szene.

Leute sehen was du tust, deine Bilder, und dann ist das ganz einfach. Die Musiktypen hatten für Rap nicht die passenden Strukturen. Wir Sprüher haben das noch gar nicht als Business verstanden, wir waren gefühlt mehr Fame als die.

Die Szene unterstützte sich selber. Ja, das ist lange her. Die ersten Sachen waren aber für das Battle of the Year.

Stimmt, voll vergessen. Für DJ Hype auch, glaub ich. So kleine Characters. Und dann kamen schon die ersten Sachen für DJ Tomekk.

Das war alles sehr Graffiti-beeinflusst, sehr HipHop. Da kamen alle Illustrationen von mir. Das war eigentlich schon eine CI mit drei, vier Covern.

Tomekk war damals eher verpönt in Westberlin: Tomekk? Ich wurde angefragt und war erst mal skeptisch. Dann hab ich auf den Tisch geklopft, bin aufgestanden und habe gesagt: Euer Meeting interessiert mich nicht.

Und die sind tatsächlich wiedergekommen und haben es cool gespielt. Dann war es gut. Ich muss sagen, das war eine ganz wichtige Zeit, die Gründungszeit von Aggro Berlin, und die Aufträge von Tomekk kamen zur richtigen Zeit.

Wir drei Gründer haben uns die ersten zwei, drei Jahre nicht ausbezahlt, bis der Rubel rollte. Wir haben immer zuerst die Künstler bezahlt.

Für uns blieb am Anfang nichts übrig. Dieses gelb-schwarze Logo ist auch von dir? Ja, genau. Diese nächste Runde hat meinen Arsch gerettet und Aggro Berlin mitfinanziert.

Sonst wäre es mies geworden. Das waren gut bezahlte Jobs. Tomekk hat mehr als einmal geholfen. Bei Tomekk kam nicht nur ein Logo von dir, sondern eine ganze Identität.

Ja, das war meine erste Kampagne, wo alles zusammenpasste. Für damals war das richtig geil und viel Geld. Als Aggro angefangen hat, hattest du schon ein gefestigtes Bild davon, wie das aussehen wird?

Der erste Impuls war, dass Deutschrap mir nicht gefiel. Dann gab es so kleine Anflüge von Coolness, Da gab es Äi-Tiem aus Köln, richtige Assis.

Feinkost Paranoia aus München. Übergeil, eigentlich! Nur hatte das nie diese Relevanz. Aber die waren mega.

Und ja, die Vision gab es schon vorher. Wo kam das bei dir her? Ganz einfach — ich wollte eine Corporate Identity finden und unser Label stark machen.

Deswegen habe ich das überall oben drüber geschrieben. Was war die Inspiration dafür? Kinoplakate und Comic-Bücher. Daher kommt das. Wir haben uns mal angeschaut, welche Geschichte das im Rap hat , und die ersten, die das in Deutschland konsequent gemacht haben, waren 3p.

Dieses Ding! War das Aggro-Sägeblatt vor dem Namen da? Nein, das Sägeblatt kam mit dem O. Erst Aggro, dann Sägeblatt.

Alpha und Omega. Und Cutting Records … ahnst du? Anfang Achtziger? Ja, die hatten immer ein Sägeblatt auf dem Label.

Unseres ist geiler, aber ja … zeigt Bilder von Cutting-Records-Labels Sie waren zuerst da, aber wir haben es besser gemacht lacht.

Du standest einerseits vor der Aufgabe, die Corporate Identity des Labels durchzuziehen, andererseits waren die Künstler visuell sehr unterschiedlich.

Konntest du das immer mit der Identität des Labels in Einklang bringen? Wir hatten gar nicht so viel Zeit nachzudenken. Viel war instinktiv.

Du limitierst dich selber. Irgendwann merkst du, du kämpfst gegen deine eigenen Regeln. Du willst sie ausweiten, kippen, du willst ausbrechen.

Was hat dich davon abgehalten? Du hast halt Angst, die CI zu verlieren, wenn du Faxen machst. So wie Firmen sich nicht trauen, ihr Logo zu ändern.

Das ist ein mutiger Schritt. Das Logo selbst habe ich nicht in Frage gestellt, aber so kleine Sachen haben mich genervt.

Wir mussten damals über die Cover kommunizieren, aber deswegen war immer zu viel Schrift drauf. Ich habe dann mit diesen Riesenaufklebern auf der Folie angefangen, damit die Schrift vom Cover wegkommt.

Online Musik zu veröffentlichen finde ich auch deswegen geil, weil sowieso druntersteht, von wem das ist. Irgendwann ist die Schrift vom Cover verschwunden, was megageil aussieht!

Schriften nerven einfach, Typo setzen auf Fotos, ätzend!

Das sind ja eher technische Gesichtspunkte. Aber in Deutschland zollen einem die Leute nur aus anderen Gründen Respekt. Damals gab es ein MTV und da hat man sich gemessen, Mann. Als Pädagoge oder gar Sozialarbeiter sieht Beste Spielothek in GroГџ Leine finden, ein Mann mit langen Rastalocken, sich trotzdem nicht. Leitkultur ist Movement, Leitkultur ist Bewegung.

Eric Specter Remberg - aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Die Kunden, die hier ihren Bedarf decken, wirken nicht verhaltensauffällig, auf Nachfrage entpuppen sie sich als Gymnasiasten aus Wilmersdorf und anderen bürgerlichen Stadtteilen. Viel kunstvoller, viel cooler! Leider seien in der Zwischenzeit einige Werte verloren gegangen. Das sind ja eher technische Gesichtspunkte. Wir mussten damals über die Cover kommunizieren, aber deswegen war immer zu viel Schrift drauf. So wie Firmen sich nicht trauen, ihr Logo zu ändern.